Alles zum Thema Energiesparen
Die aktuelle Energiesituation mit den ständig steigenden Energiepreisen setzt uns unter Druck. Es besteht jetzt absolut Handlungsbedarf Energie zu sparen oder seine Energie selbst zu erzeugen. Wie soll das gehen, wollen wir Atomkraftwerke in den Garten bauen. Nein wir als Verbraucher haben die Möglichkeit über neue Lösungen nachzudenken.
Die aktuellen Öl- ,Gas- ,Strompreise erwirken automatisch neue Lösungen Energie zu gewinnen. Warum? Immer in Notsituation werden die Menschen erfinderisch. Das ist unsere Chance im ersten Schritt über Energiesparmassnahmen nachzudenken. Viele werden jetzt sagen welche Chance? Wir müssen wieder unseren Erfindergeist aktivieren und uns nicht im Tal der jammerden Pessimisten aufhalten. Wie es nicht geht wissen alle.
Im zweiten Schritt müssen wir über autarke Systeme nachdenken ohne Anschluss an die großen Energieversorger. Wenn wir uns nicht ein konkretes Ziel setzten, wenn es sich noch so unrealistisch anhört, werden wir keine Änderung bewirken. In Deutschland leben ca 80 Mio Menschen, wenn nur 10% der Bevölkerung mit Energie sparen anfängt, würden die großen Energieversorger kleine Absatzeinbußen bemerken. Ernst nehmen werden sie es noch nicht. In unserem Energieportal suchen wir nach praktischen Lösungen auf allen Gebieten wie Strom-, Heizöl- , Gasverbrauch. Wir werden die nächsten Monate und Jahre praktische Lösungen zur Energieeinsparung und Energieerzeugung bieten.
Unser Ziel ist es mit der derzeit erhältlichen Technik preiswerte Systeme zu entwickeln und zu bauen. Sobald wir ein System erfolgreich getestet haben werden wir die Baupläne veröffentlichen. Sparen 10% also 8 Mio Menschen 1kWH im Jahr, so ergibt das 8000000 x 0,15€/kWH = 1.2 Mio €. Und das nur bei 10% der deutschen Bevölkerung. Diese 1.2Mio € sind in unserem Geldbeutel geblieben und nicht auf dem Konto der Giganten. Also die Masse machts, jede noch so kleine Maßnahme wirkt sich in Mio € aus.
Wir gliedern unsere Themen in Strom im Haushalt, Solarwärmegewinnung, Stromerzeugung mit Photovoltaik. Zu jeder Rubrik stellen wir bereits erprobte praktische Beispiele vor. Wir listen Lieferanten auf, geben Preise und praktische Tipps zum Selberbauen.
Unsere Einstellung ist nicht das Jammern sondern packen wir es an. Viele Köpfe haben viele Ideen. Wir warten nicht auf Besserung, wir kreieren sie selber. Wir denken scharf nach und entwickeln Systeme die eine Erleichtung unserer Energiekosten ermöglichen. Das große Ziel muß es sein eigenständige System zu haben und seine Energie selber zu produzieren. Wir fangen klein an. Wie soll das gehen ? Eine Möglichkeit wäre, wir nehmen ein Fahrrad und betreiben einen Generator mit dem wir eine Batterie laden. Eine geschickte Möglichkeit wäre, wenn wir im Fitnesstudio ein Batteriepack mitnehmen und in die Ausdauergeräte wie den Cross Trainer, Spinning Rad, die Energie in die Batterie laden. Ich gebe zu es hört sich abenteuerlich an, dass wir in unsere Sporttasche eine Batterie dabei haben. Die Batterie versorgt über einen Umrichter (wandelt Gleichspannung in 230V Wechselspannung) den Fernseher. Ins Fitnesstudio gehe ich sowieso und Fernsehen schaue ich auch. Also warum nicht die Energie speichern.
Im ersten Ansatz werden wir dieses Vorhaben im Keller ausprobieren. Dazu muß nur ein handelsübliches Fahrrad und Akkus aus dem Modellbau sowie ein Umrichter aus dem Campingbereich eingesetzt werden. Das sind alles Bauteile die jeder von uns kaufen kann.
Zum Thema Auto habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ein Golf 1 hatte damals ca 800 kg, die Ausstattung war spartanisch. Unsere derzeitigen Autos sind sehr luxuriös, angefangen von elektrisch verstellbaren Sitzen bis vollautomatische Heckklappen. Wir wollen unseren Standard nicht verschlechtern. Ein Ansatz für ein neues Konzept ohne die Motoren zu verändern wäre ein Leichtbau mit Carbon und Alu. Die Verarbeitung von Carbon ist entsprechend teuer, aber bei größer Stückzahl würden auch die Preise nach unten gehen. Das komplette Auto müsste durch Leichtbau 30% bis 40% Gewicht verlieren. Da sich die Benzin und Dieselpreise verdoppelt haben muß der Verbrauch halbiert werden. Dann wären wir wieder bei einem Stand wie im Jahr 2002, bei einem Benzinpreis von 0,95€ und Diesel bei 0,8€. Jeder Autohersteller bräuchte jetzt ein Leichtbaufahrzeug mit maximal 4l/100km.
In Südamerika werden die Autos schon jahrelang mit Alkohol betrieben. Das löst nicht das Problem, aber möglicherweise wäre eine Kombination aus Alkohol, Gas-Benzin auch eine Übergangslösung. Da sind die Motorenprofis gefragt.
Ihr Energiespar Team
